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Traumatherapie
Privatpraxis für Psychotherapie in Hamburg

Traumatherapeutin Janina Baran

Janina Baran

In der Traumatherapie unterstütze ich Sie in der Verarbeitung belastender Erfahrungen. Dafür biete ich einen geschützten Raum und bewährte Methoden und gebe Ihnen die Möglichkeit zur Mitgestaltung von Tempo und Intensität.

Traumatherapie​
   
für Privatpatient:innen, Selbstzahler:innen und über Kostenträger

Trauma­the­ra­peu­ti­sche Strate­gien und Verfah­ren werden ergän­zend zu gängigen Thera­pie­rich­tungen verwen­det. Sie dienen dazu, die Psycho­the­rapie schonender zu gestalten und zugleich die Bewäl­ti­gung der traumatisierenden Erinnerung zu ermöglichen. Der Verlauf einer Trauma­the­rapie ist individuell verschieden und wird auf Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst und in Absprache mit Ihnen gestal­tet.

Teilhabe am therapeutischen Prozess

Die Verarbeitung traumatischer Erfahrungen braucht Zeit und erfordert Mut und Geduld. Noch mehr als bei anderen therapeutischen Ansätzen haben Sie jederzeit die Möglichkeit, die Geschwindigkeit und den Fokus der Traumabearbeitung zu beeinflussen und mitzugestalten. Die Räumlichkeiten in meiner Privatpraxis für Psychotherapie, zentral in Hamburg gelegen, bieten dazu einen angemessenen und angenehmen Raum für Ihre erfolgreiche Traumatherapie.

Posttraumatische Belastungsstörung / (k)PTBS

Traumatische Erfahrungen können bei verschiedenen Menschen unterschiedliche Auswirkungen haben. So können einige Betroffene die Ereignisse schnell verarbeiten und in ihr Weltbild integrieren. Manchmal kommt es zu einer akuten Belastungsreaktion, die unmittelbar in oder kurz nach der belastenden Situation entsteht und meist nur wenige Tage anhält.

Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entwickelt sich erst Wochen bis Monate nach einem traumatischen Erlebnis und dauert länger an. Typische Symptome sind Flashbacks oder Albträume, Vermeidung und eine anhaltende körperliche Übererregung.

Die komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS) entsteht meist durch wiederholte oder langanhaltende Traumatisierungen. Sie umfasst die klassischen PTBS-Symptome und ist darüber hinaus gekennzeichnet durch Probleme in der Emotionsregulation, einem tief negativ geprägten Selbstbild und Schwierigkeiten in sozialen Beziehungen.

Falls Sie unter (k)PTBS leiden, lassen Sie sich auch gerne für eine anstehende private Gruppentherapie in meiner Praxis vormerken.

Traumatherapeutische Ansätze

Ich verwende verschiedene Verfahren der traumafokussierten kognitiven Verhaltenstherapie, sowie Techniken der IRRT (Imaginary Rescripting and Reprocessing Therapy), der NET (Narrative Expositionstherapie), der PE (Prolonged Exposure) und der CPT (Cognitive Processing Therapy).

IRRT (Imaginary Rescripting and Reprocessing Therapy)

IRRT ist eine Methode aus der Psychotherapie zur Behandlung und Heilung von Traumafolgestörungen wie der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). IRRT ist ein bildzentriertes Verfahren, bei dem belastende traumatische Erinnerungsbilder Schritt für Schritt konfrontiert und verändert („umgeschrieben“) werden. Der Fokus liegt auf emotionaler Verarbeitung, Stärkung des Selbst und der Selbstwirksamkeit und der Entwicklung eines hilfreichen inneren Dialogs.

NET (Narrative Expositionstherapie)

NET ist eine traumafokussierte Therapie, bei der die Lebensgeschichte chronologisch erzählt wird. Traumatische Ereignisse werden dabei detailliert beschrieben und in den biografischen Zusammenhang eingeordnet, um Erinnerungen zu strukturieren und die durch traumatisierende Aspekte ausgelöste emotionale Belastung zu reduzieren.

CPT (Cognitive Processing Therapy)

CPT ist eine Form der kognitive Verhaltenstherapie, die hilft, festgefahrene und belastende Gedanken über das Trauma zu erkennen und zu verändern. Ziel ist es, Schuld, Scham und verzerrte Bewertungen zu korrigieren und ein ausgewogenes Denken zu entwickeln.

PE (Prolonged Exposure)

PE ist eine traumafokussierte Methode, bei der belastende Erinnerungen wiederholt und kontrolliert in der Vorstellung durchgegangen, sowie angstbesetzte Situationen im Alltag schrittweise aufgesucht werden. Dadurch nimmt die traumabedingte Angstreaktion langfristig ab.

Wald mit Sonnenstrahlen

Ablauf einer Traumatherapie

Nach einer ausführlichen Diagnostik wird, abhängig von Ihren Zielen, ein individueller Therapieplan erstellt. Die traumatherapeutischen Interventionen unterscheiden sich von Person zu Person und werden oft bereits von Beginn an angewandt.

 

Eine intensivere Konfrontation mit traumatischen Erinnerungen findet meist ebenfalls schon früh statt, vorausgesetzt die äußeren Umstände lassen dies zu und Sie sind damit einverstanden. Hierdurch haben Sie die Möglichkeit, erste Erfolgserlebnisse zu erfahren, wieder Kontrolle über sich und Ihr Leben zu erlangen und reduzieren das Risiko weiterer Vermeidung, was sich positiv auf den weiteren Verlauf der Traumatherapie auswirken kann.

Möglichkeit von Online-Terminen

Die Gespräche können auch online per Video abgehalten werden, sofern es die Symptomatik zulässt und es einen Raum gibt, in dem Sie sich sicher fühlen.

Janina Baran, Psychologin M.Sc.

Psychologische Psychotherapeutin

Verhaltenstherapie, Traumatherapie,

Paartherapie

Privatpraxis für Psychotherapie

Kaiser-Wilhelm-Straße 89

20355 Hamburg

Privatpatient:innen & Selbstzahler:innen

Hamburg Neustadt, St. Pauli, Altona, Sternschanze, Eimsbüttel, Rotherbaum

vor Ort und online

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